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Kennen Sie Aachen? In Aachen sind wir für Sie unterwegs!

Aachen und seine Geschichten:
Aachen hat eine alte Zivilisation. Bereits zu Anfang des ersten Jahrtausends unserer Zeitrechnung
hatten die Römer in Aachen bereits Badefreuden in Ihren Thermalanlagen die sie über die hier vorgefundenen schwefelhaltigen, heißen und heilenden Thermalquellen in Aachen, erbaut hatten. Bis zum Anfang des fünften Jahrhunderts bauten sie auch die Umgebung von Aachen aus und fanden und errichtete hier weitere Thermalanlagen. Im fünften jahrhundert verließen die Römer Aachen und wurden von den Franken in Aachen abgelöst. Als der Vater „Karls des Grossen“ der Frankenkönig „Pippin der Jüngere“ 765 von Weihnachten bis Ostern Aachen besuchte hinterließ er die erste schriftliche Erwähnung von Aachen in römischer Fassung „Aquis Villa“. Der Granusturm ein Bauteil des Rathauses in Aachen ist der letzte erhalten Rest einer repräsentativen Pfalz die „Karl der Grosse“ 789 an dieser Stelle in Aachen hat erbauen lassen. In 805 weihte der Pabst Leo III. die Pfalzkapelle die Karl ebenfalls in Aachen errichten ließ. Diese Pfalzkapelle in Aachen war der höchste achteckige Kuppelbau (Oktogon) diesseits der Alpen und bildete später die Grundlage für den Aachener Dom an gleicher Stelle in Aachen. Karl der Grosse besuchte häufig, auch wegen der Thermalquellen, seine Pfalz in Aachen, ohne Aachen je zu seiner Residenz gemacht zu haben. Als legitimer römischer Kaiser starb Karl der Grosse am 28. Januar 814 in Aachen und wurde auch in seiner Pfalzkapelle in Aachen beigesetzt. Ihm folgte sein einziger noch lebender Sohn „Ludwig der Fromme“, der schon 813 in Aachen zum Mitkaiser gekrönt wurde, nach. Auch er hielt sich gern in Aachen auf und gründete südöstlich von Aachen ein Kloster, woraus sich die Benediktiner Abtei und der Stadtteil Aachen Kornelimünster entwickelte. Ludwig der Fromme wollte sich auch dort bestatten lassen was offenbar sein missgünstiger Halbbruder nach dessen Tod 840 verhinderte. Im Dezember 881 überfielen die Normannen Aachen, zündeten die Kaiserpfalz in Aachen und das Kloster im heutigen Aachen Kornelimünster an. Zu Pferdeställen wurden in Aachen die Kirchen und auch die Pfalzkapelle von den Normannen zweckentfremdet. Der Ottone, Otto I. ließ die Krönungstradition in Aachen wieder aufleben und ließ sich 936 in Aachen zum deutschen König krönen. Die Krönung in Aachen war nur rechtmäßig wenn die drei Aachener Reichskleinodien, also das Reichsevangeliar, die Stephansbursa und der Säbel Karls des Großen, dabei in Aachen Verwendung finden. Diese Kleinodien werden als Kopien im Rathaus Aachen aufbewahrt. Die Originale wurden 1794 vor den Franzosen in Aachen mitgenommen und liegen jetzt in der Wiener Schatzkammer. In den danach folgenden fast 600 Jahren als Krönungsort deutscher Könige erlebte die Stadt Aachen noch 30 weitere Krönungen. In 1152 ließ sich Kaiser Barbarossa, Friedrich I. in Aachen zum König krönen und veranlasste den späteren Gegenpapst Paschalis III. eigentlich Bischof von Cremona, 1165 Karl den Großen in Aachen heilig zu sprechen. 1166 machte Barbarossa Aachen zur freien Reichsstadt und sprach Aachen das Münzrecht und das Marktrecht zu. Als 1257/58 der von 3 deutschen Kurfürsten ausgewählte Richard von Cornwall in Aachen zum König gekrönt wurde zeigte sich dieser durch die Stiftung des ersten Bürgerhauses als Versammlungsstätte des Rates in Aachen erkenntlich. Die Fassade dient bis heute in Aachen dem Stadtarchiv am Fischmarkt. Richard von Cornwall beteiligte sich1270 in Aachen auch am Bau der Stadtmauer. 1278 versuchte Graf Wilhelm IV. von Jülich für König Rudolf I. in Aachen, mit 480 Berittenen auf kriegerische Weise, eine Sondersteuer beizutreiben, bei dem die Bürger von Aachen den Grafen mitsamt seinen drei Söhnen zum Tode beförderten. In Aachen erinnert ein Denkmal „Der wehrhafte Schmied“ an diesen Vorfall. Am 20.8.1280 wurde die Stadt Aachen per Sühnevertrag zur Zahlung eines erheblichen Schadenersatzes an die Witwe des Grafen verpflichtet.
Die fast 3 km lange Stadtmauer die 1271 bis 1320 die Bewohner von Aachen errichteten nannten sie „Barbarossa Mauer“. Wohl deshalb weil erst die von Kaiser Friedrich I. Barbarossa erhaltenen Privilegien dies Entwicklung in Aachen ermöglicht hatte. Damit war die Stadtfläche von Aachen nun viermal so groß, und war erst etwas über die Hälfte bebaut. Die Fläche hat in Aachen bis ins neunzehnte Jahrhundert ausgereicht. Die Einwohnerzahl in Aachen ist noch im vierzehnten Jahrhundert auf 20.000 angewachsen. Die Mauer in Aachen hatte 11 Tore und war mit zahlreichen Wehrtürmen bestückt. Aachen war jetzt eine der größeren deutsche Städte. Als 1336, die zur Stadt Aachen gehörende Umgebung durch den Wittelsbacher, Kaiser Ludwig IV. (genannt der Bayer) ebenfall als zu Aachen gehörig, schriftlich bestätigt worden ist kam es zur Gründung des „Aachener Reiches“ mit seiner ca. 70 km langen Reichsgrenze als, Aachener Landgraben in Aachen bekannt, mit ihren acht Türmen. Deren Positionen, die per Licht- und Rauchzeichen, untereinander in Verbindung standen, kann man in Aachen noch heute teilweise wiederfinden. Zum Bespiel: Das Adamshäuschen am Preußweg, die Burg Orsbach, das Haus Hirsch in Laurensberg, Haus Turm Beeck am Dreiländerweg und Langer Turm. Auf den Fundamenten des karolingischen Pfalzpalastes wurde durch den Bürgermeister Gerhard Chorus 1330 die Errichtung eines neuen Rathauses begonnen. Bis 1376 zog sich dann die endgültige Fertigstellung unter anderem auch wegen der Kaiserstandbilder an der Frontseite zum Markt hin. Als ein bedeutender Wallfahrtsort der Christenheit galt Aachen wie auch Rom oder Jerusalem bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts wegen der Heiligtumsfahrten zu den Aachener Heiligtümern, die seit ca.1359 hier gezeigt wurden. Dabei wurde wegen der immer größer werdenden Anzahl der Pilger die Pfalzkapelle zu klein. Bürgermeister Chorus wurde 1355 auch hier aktiv und unterstützte, den Beginn eines Anbaues einer gotischen Chorhalle, das Stiftskapitel. Diese Chorhalle erhielt wegen der größten Kirchenfenster seinerzeit, den Beinamen „Glashaus von Aachen“ und wurde 1414 am 600. Todestag von Karls des Großen eingeweiht. Wegen der ständig sich häufenden Reibereien der Geerbetreibenden mit der Stadtverwaltung wurde 1450 die historische „Verfassung der freien Reichsstadt Aachen“ unter der Bezeichnung „Aachener Gaffelbrief „ eingeführt. Hierdurch erlangten die Aachener Gewerbetreibenden Mitbestimmung durch Sitz und Stimmrecht in der Aachener Verwaltung. Mit der Krönung Ferdinands I. beendete1531 Aachen seine Funktion als deutsche Krönungsstätte. Während der Reformationszeit waren von 1560 bis ca. 1620 die Aachener Religionsunruhen im überregionalen Streitgespräch. Erst mit der Eskalation des beginnenden dreißigjährigen Krieges durch Kriegseintritt Schwedens unter Gustav Adolf 1630 beruhigten sich die Religionsprobleme. Dafür gab es neue Probleme. Die spanische Garnison die zum Schutz der gefährdet geltenden Stellung der katholischen Religion die Aachener Souveränität einschränkte war hier nicht beliebt. Im Hinblick auf sich eventuell nähernde Kriegshandlungen der Schweden wurden die Spanier dann1632 abgezogen. Nach dem Kriegsende 1635 kehrte etwas Ruhe im Reich ein wodurch sich jetzt Frankreich bedroht fühlte und erste Kriegshandlungen eröffnete. Dies wiederum führte im Januar 1636 zum Erscheinen einer 6000 Mann starken kaiserliche Armee vor Aachen. Die verlangte Bereitstellung eines Winterquartiers für diese Truppe, auf Kosten der Stadt Aachen. Dies wurde vom Stadtrat abgelehnt. Durch anschließende mehrwöchige Belagerung gab dann jedoch der Stadtrat nach und hatte sämtliche Kosten dann für ca. vier Monate zu tragen. Anfang 1638 erschien wiederum ein etwa gleichstarker Truppenverband, zwar unter anderer Führung mit dem gleichen Ansinnen vor Aachen. Mit dem Einsatz einer städtischen Bürgerwehr und verpflichteten Bauern von zusammen etwa 4500 gab es dann mehrere Wochen lang heftige bewaffnete Auseinandersetzungen. Nach Vermittlung zweier angrenzenden Kurfürsten wurde ein Teil der Truppen für zwei Monate aufgenommen. Bis 1641 musste sich Aachen noch mehrmals mit diversen Einquartierungsversuchen herumschlagen. Bis im Herbst 1641 ein Freibrief von Kaiser Ferdinand beim Reichstag in Regensburg die Verpflichtung der Stadt zur Einquartierung kaiserlicher Truppen aufhob. Anfang 1642 vertrieb „Weimarisches“ Herr die Kaiserlichen Truppen aus dem Aachener Umland jenseits der Stadtmauern und Ende 1643 machte „von Eberstein“ mit seiner hessischen Truppe den Aachenern das Leben schwer. Im folgenden Jahrzehnt konnte von einem blühenden Aachen keine Rede mehr sein. Den Rest erledigte am 2.Mai 1656 ein Großfeuer das in einer Bäckerei in der Nähe der Jakobstrasse ausbrach, dem die mittelalterliche Feuerwehr nicht gewachsen war und innerhalb eines Tages fast die ganze Stadt in Brand setzte. Aachen besaß zu der Zeit 5300 mittelalterliche Häuser und Bauten wovon 4664 vernichtet wurden. Die bereits aus Römerzeiten bekannten heißen und heilenden Thermalquellen in Aachen sollten alles wieder richten. Ein positiver Ausspruch machte die Runde „was Feuer verbrannte wird das Wasser wieder aufbauen“. In den nächsten Jahren machte der Badearzt François Blondel einen europaweit beim Adel und der Geldwelt angesehenen Badeort aus Aachen. Der Russische Zar, der deutsche König der Komponist Georg friedrich Händel und viele andere Prominente machten aus den neuen Badeeinrichtungen ein Erfolgsmodell. Aachen war jetzt nicht nur ein bekannter Badeort sondern auch eine Kongressstadt.1668 beendete ein Friedenskongress in Aachen den Krieg zwischen Spanien und Frankreich und 1748 ein weiterer Friedenskongress in Aachen beendete die östereichischen Erbfolgekriege.1786 sollte Stadtrat und Bürgermeister gewählt werden als eine der beiden Parteien zur Wahlmanipulation (Mäkelei) mit falschen Versprechungen und Bestechung griff kam es zu langanhaltenden Unruhen und mehrfach zur Rathauserstürmung. Erst Nach Einmarsch der Französischen Truppen am 15. Dezember 1792 gab es wieder Ruhe. Die Franzosen stellten auf dem Maktplatz, wie in meisten ihrer Eroberungen, einen Freiheitsbaum auf. Am 1.März 1793 wurde Aachen von Österreichern wieder befreit und bereits am 22.September von den Franzosen erneut okupiert.
Aachen hatte jetzt die franzosischen Soldaten unterzubringen, Räume, Pferdeställe und Abstellhallen vorzuhalten und Abgaben und Sachleistungen zu erbringen. Durch den am 17.Oktober geschlossenen Frieden von Campo Formio gehörte Aachen jetzt zu Frankreich. Die französische Verfassung wurde am 22.September 1802 eingeführt. Die Bewohner Aachen waren ebenfalls jetzt Franzosen.
Der französisch Feldherr und spätere Kaiser Napoléon Bonaparte kam gern hierher und sorgte in Aachen für erhebliche bauliche und wirtschaftliche Belebung. Er führte die Gewerbefreiheit ein und begründete die Aachener Gewerbekammer, die heutige IHK Aachen. Auch sorgte er für die Entwicklung des Badeortes Aachen in dem auch die spätere Kaiserin einmal mehrmonatlich Gast war. Im Juni 1811 ließ Napoleon seinen Sohn in Aachen taufen. Die Franzosen zogen sich im Januar 1814 mit dem Niedergang Napoleons aus Aachen zurück. Aachen wurde 1815 beim Wiener Kongress preußisch und gehörte als kreisfreie Stadt nun zur Rheinprovinz. An seinem 25 jährigen Thronjubiläum wurde 1822 von König Friedrich Wilhelm III der Grundstein zu Stadttheater und zum Elisenbrunnen.
Die Kölner Eisenbahnstrecke ging am 1.September 1841 in Betrieb, sowie auch die Verbindung zum belgischen Eisenbahnnetz. Das Burtscheider Viadukt mit seiner Länge von 277 Metern ist heute die älteste noch in Betrieb befindliche Eisenbahnbrücke Deutschlands.
Nach den Kriegen Aachen ab 1944.
Nach sechswöchiger Schlacht um Aachen nahmen am 21. Oktober 1944 die amerikanischen Truppen Aachen in Besitz. Es befanden sich noch etwas mehr als elftausend Zivilisten in der Stadt. Die meisten der Bewohner wurden bereits Anfang 1944 zwangsweise evakuiert. Im Bemühen in Aachen die allgemeine Ordnung herzustellen, wurde durch die amerikanischen Besatzer Franz Oppenhoff als Bürgermeister von Aachen eingesetzt. Noch bevor eine Polizei organisiert war wurde einige Monate später Oppenhoff von einem Sympathisanten der Hitler Partei erschossen. Mit der späteren Umbenennung der „Kaiserallee“ zur „Oppenhoffallee“ fand in Aachen der erste Nachkriegsbürgermeister Deutschlands eine gebührende Ehrung. Bereits Anfang 1946 hatte Aachen schon wieder mehr als 100 000 Einwohner. Zum neue gegründeten Nordrhein Westfalen gehörte Aachen dann ab dem 23. August 1946. Nun begannen in Aachen die Bürger intensiv und rastlos den Wiederaufbau der zerstörten Stadt. Manche riskierten ebenso bei vollem Einsatz für die zollfreie Versorgung der Bevölkerung mit Kaffeebohnen aus Holland oder Belgien ihr Leben und legten sich dabei mit Zöllnern und Polizisten an. Was einigen das Leben dann auch wirklich kostete. Die weitere Wiederherstellung Aachens konnte jedoch nichts mehr aufhalten. Das Stadttheater wurde mit der alten Fassade, das Rathaus und der Dom wieder aufgebaut und nach überlieferten Plänen der Eliesenbrunnen kpl. erneuert. Ab 1950 vergab Aachen erstmals den „Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen“ und auch den „Orden wider den tierischen Ernst“. Letzteren für Menschen mit Humor in öffentlichen Bereichen. Eine schöne Stadtvergrößerung konnte Aachen 1972 verzeichnen als die Orte Haaren, Kornelimünster, Laurensberg, Richterich, Walheim,Brand, und Eilendorf der Stadt zugeschlagen wurden. Auf 137.100 ist die Einwohnerzahl damit gestiegen.