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Wussten Sie dass Elektrizität keine Erfindung sondern, Teil der natürlichen Umgebung unseres Planeten ist? Schon die ersten Menschen der Steinzeit kannten Blitz und Donner und hielten das für Äußerungen von Göttern oder sonstiger höherer Wesen. Erst eine lange Ahnenreihe von Entdeckern elektrische Phänomene aus allen möglichen Naturwissenschaftlichen Richtungen haben in den letzten Jahrhunderten grundsätzliche Erfindungen, die heute unser Leben begleiten, zu unserem aller Nutzen daraus hervorgehen lassen. Wie zum Beispiel Alessandro Volta 1745 -1827, André-Marie Ampère 1775-1836, Georg Simon Ohm 1789-1853, Thomas Alva Edison 1847-1931 mit seiner Erfindertruppe, Guglielmo Marconi 1847-1937, Heinrich Rudolf Hertz 1857-1894 und viele mehr. Heute ist Elektrizität in Form elektrischer Energie für uns in Köln selbstverständlich. Ob wir wollen oder nicht; sie ist für uns heute eine unentbehrliche Versorgungsnotwendigkeit geworden. In seiner Alltäglichkeit wird uns die Nutzung elektrischer Energie dabei kaum noch bewusst. Zum Beispiel betätigen wir alltäglich bei einbrechender Dunkelheit den einen oder anderen Lichtschalter und wir wissen aus langer Gewohnheit dass die Dunkelheit jetzt ein Ende hat. Unfassbar und unvorstellbar kann uns das überraschende Ausbleiben der gewohnten Helligkeit erwischen. Das Gleiche gilt auch bei der Nutzung anderer elektrischer Einrichtungen. Was immer ging, geht plötzlich nicht mehr. Zuerst tritt Hilf- und Ratlosigkeit ein. In dieser Situation gibt es von allen Seiten Ratschläge, Anweisungen und Besserwissereien von Wohlmeinenden und „Pseudofachleuten“ Aber bitte keine Panik. Beauftragen Sie direkt einen bei einer Handwerkskammer eingetragenen Elektronotdienst, dessen Elektromeister sofort und terminsicher eingreifen kann. Beachten Sie dabei jedoch dass Sie nicht versehentlich eine verdeckte Vermittlung einschalten die sicher nicht kostenlos arbeitet.

Kennen Sie Köln? Hier sind wir für Sie unterwegs!

Köln und seine Geschichten:
Da die römische Kaiserin Agrippina (Colonia Claudia Ara Agrippinensium) hier geboren wurde veranlasste Sie im Jahre 50 n. Chr. diese Ubier Siedlung zur Stadt zu erheben. Von da an gibt es erst einmal „Colonia“. Die Römer bauten im Jahr 80 n.Chr. eine Wasserleitung von der Eifel bis Colonia damit es endlich nicht nur was zum waschen sondern auch zu trinken gab. Offenbar war ihnen das Rheinwasser nicht geheuer. Um etwa 450 wurde Köln den Römern durch die Franken gewaltsam abgenommen die dann von hier aus Teile ihres Königreiches bis ins 6. Jahrhundert regierten. In der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts fanden auch die Wikinger den Weg hier her, machten Kleinholz aus Köln und ließen mitgehen was sie kriegen konnten. Am Ende forderten sie von den Einwohnern Wegegeld und Schutzgeld. Als die Leute nicht mehr zahlen konnten wurde die Stadt, die zu dieser Zeit noch keine Feuerwehr kannte, stattdessen hilfsweise abgefackelt. Zum Ende des 12.Jahrhunderts hatte Köln ca 40.000 Einwohner. Es gab keine größere Stadt im deutschen Raum. Endlich hatte man Gründe eine vernünftige Stadtmauer zu errichten. Das ist den Einwohnern dann Mitte des 13.Jahrhunderts mit über 50 Türmen und 22 großen und kleinen Toren gelungen. Der Stadtrat war, dieses mal mit der französischen Hauptstadt, wo auch gerade so etwa gebaut wurde, im Wettbewerb. Köln konnten aber in Größe und Höhe die Bauwerke der Franzosen weit übertreffen. Dabei sind dann hier auch die schönen, heute noch gängigen Tor- und Pfortennamen entstanden. Übrigens, die in den Mauerhalbkreis gebaute Ulrepforte, hatte vorher jemand genauso in Jerusalem gesehen. Im gleichen Zeitraum erhielt Köln das so genannte Stapelrecht bei dem jede auf dem Rhein transportierte Ware zuerst hier zum Kauf anzubieten war bevor er weiter reisen durfte. 1681 leisteten sich die Stadt 3 Kompanien, mit zusammen 380 Söldnern. Eine dieser Kompanien hieß „Rote Funke“. Der Titel „Freie Reichstadt Köln“ war in den neunziger Jahren des 18. Jahrhunderts mit dem Einzug der französischen Revolutionstruppen passee. Außerdem hieß es jetzt „Cologne“ war plötzlich französisch und gehörte zu aller Verdruss auch noch zum Aachener Verwaltungsbereich. Als Napoleon, der neue Freiheitsbringer am13.September 1812 zu Besuch kam waren die Bürger in Köln so von ihm angetan das sie auf den Neumarkt völlig freiwillig den sogenannten Freiheitsbaum stellten. Nachdem die Sache mit dem Napoleon beim „Wiener Kongress“ 1815 erledigt war, wechselte Köln wieder die Nationalität und wurde jetzt preußisch. Einen großen Teil der bei Napoleon eingeatmeten französischen Freiheiten wollten aber die Kölner nicht mehr missen und es ist erfreulicher Weise bis heute noch einiges davon in Köln übriggeblieben. Die Stadt wurde nicht zuletzt wegen seiner Banken mit ihrem besonders rührigen Geldgeschäftlern zu Preußens wichtigster Stadt nach der Hauptstadt. Deshalb hat sich der „König von Preußen und deutsche Kaiser“ entschlossen die 632 Jahre alte Baustelle des Domes endlich abzuschließen, was dann, bis auf einige Nacharbeiten, in die Tat umgesetzt wurde. In dieser Zeit vergrößerte sich Köln durch Abriss der einst, hochgeschätzten Stadtmauern und Verwertung des ehemaligen Befestigungsringes, wovon ohne des damaligen Einwandes der preußischen Regierung, heute überhaupt nichts mehr von der Vergangenheit, kein Tor kein Fort und keine Wiese, übrig geblieben wäre.

Das 20.Jahrhundert:
Die Stadt hatte nun einen schönen Dom und konnte in Ruhe und Frieden seine alljährlichen Karnevals Sessionen, bei damals schon, großem Fremdeneinfall, begehen. Das ging gut bis am 28, Juni 1914 das österreichische Thronfolger Paar bei seinem Besuch in Serbien von einem gewissen Gavrilo Princip erschossen wurden. Der gesamte europäische Adel ging nun aufgebracht auf einander los und sammelte seine Truppen. Am 28. Juli erfolgte die erste Kriegserklärung, und Schlag auf Schlag folgten die nächsten je nachdem mit wem man verbündet war. Der 1. Weltkrieg hatte begonnen, und auch Köln war bei diesem Fiasko dabei und ging mit auch mit unter. Auch Konrad Adenauer der am 28. September 1917 zum Oberbürgermeister gewählt wurde konnte erst nach Kriegsende 1918 seine Talente hier entwickeln. Er förderte und unterstützte die Ansiedlung der Fordwerke am18.Oktober 1929 und und trat als Förderer der Anerkennung der größten Musikschule Deutschlands auf. 1925 organisierte sich die NSDAP und machte aus Köln „Gau Rheinland-Süd“; die Einwohner waren ahnungslos. Jedenfalls die meisten. Am 17. März 1933 wurde der Oberbürgermeister, Konrad Adenauer beurlaubt und am17.Juli 1933 nachdem die Rechtsradikalen die meisten Stimmen erhalten hatten endgültig entlassen. Der Lohn der bösen Taten: Am 12. Mai 1940 erfolgte der erste Luftangriff auf Köln durch britische Bomber. wobei die ersten größeren Zerstörungen über die Stadt hereinbrachen. Der rasche Bau von Hoch- und Tiefbunkern, auch der einer größeren Anzahl von Luftabwehrstellungen konnte bis Ende 1944 die insgesamt noch folgenden 262 Luftangriffe nicht verhindern. Am 2. März 1945 fand die einmarschierende amerikanische Armee eine zu 95% zerstörte und fast menschenleere Stadt vor. Bereits kurz danach begannen die Kölner in großer Anzahl zurückzukehren. Und schon im Mai gab es wieder einen Oberbürgermeister in Köln und das war natürlich Konrad Adenauer. Im Juni wurde die vorläufige amerikanische Militärregierung durch eine Britische ersetzt, die dann im Oktober 1945 den zu wenig unterwürfigen Konrad Adenauer wieder absetzte. Dafür wurde Herrmann Pünder ernannt. Schon im Oktober 1945 konnte das Millowitsch Theater wieder eröffnen. Der Anfang 1946 vom Pabst zum Kardinal ernannte Erzbischof von Köln, Joseph Frings machte sich hier besonders beliebt als er von der Kanzel herab den Kohlediebstahl aus, in Köln rangierenden Güterzügen, wegen der schlechten Versorgung der Bevölkerung in Köln, als lässliche Sünde bezeichnete. Eine Verbraucherzentrale war noch nicht erfunden. Damit landete für solches Tun, bei dem offenbar auch die Polizei ein Auge zudrückte, die verzeihende Bezeichnung „fringsen“ im Kölner Sprachgebrauch. Der Kardinal konnte in 1948 auch den 700 jährigen Tag der Grundsteinlegung des Kölner Domes, das sogenannte „Domfest“ zusammen mit den Kölnern begehen.

Köln und sein Karneval:
Seit Mitte des 16. Jahrhunderts gab es eine verbreitete Trinkkrug Beschriftung „all af“ („alles weg“ oder auf neudeutsch „was soll’s“) die dann als Trinkspruch allgemein Eingang hielt. 1823 wurde bei der Erneuerung des Kölner Karnevals daraus der bekannte Jecken Ruf: „Kölle Alaaf“. Der berühmte Dom ist nicht die einzige weltweite Berühmtheit von Köln. Dazu gehört auch der bemerkenswerte „Kölner Karneval“. Die Karnevalszeit vom 11.November bis zum Beginn der alljährlichen katholische Fastenzeit am Aschermittwoch ist eine „Karnevalssession“ oder locker „die fünfte Jahreszeit“. Der 11.November ist dann nicht nur ein Datum in Köln, sondern am 11.11.um 11 Uhr 11 stellen sich die, für die jeweilige Session wichtigsten Akteure, für die nun beginnende Zeit der Bälle und Sitzungen, in der Stadt vor. Es handelt sich dabei um das Kölner Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau, das von drei Herren dargestellt wird die vom “Festkomitee Kölner Karneval“ nominiert wurde, sowie die bekanntesten Karnevalsmusikanten. Für das Kölner Dreigestirn findet in der Regel dann, im Januar, wenn in Köln die Karnevalssession richtig losgeht die Prinzenproklamation statt. Der eigentlich ursprünglich als Persiflage angelegte Karneval in Köln hat sich mittlerweile zu einer abenteuerlich ernsthaften Organisationsrealität gewandelt die keine Verstöße gegen die „Karnevalsvorschriften“ zulässt. Die einzelnen, im wesentlich stadtteilbezogenen Karnevalsgesellschaften sind seit 1888 im “Festkomitee Kölner Karneval“ zusammengeschlossen das aus dem „Festordnende Komitee von 1823“ hervorgegangen ist. Hier wird entschieden „wat jeht und wat nich“. Oberste Richtschnur ist das Brauchtum je nach Auslegung. Die von jetzt an laufenden Belustigungen auf Kostümbällen und Sitzungen bis zum Aschermittwoch in Köln dienen als Vorbereitung und Entspannung für die bevorstehende, entbehrungsreiche, Fastenzeit. Bereits 1824 gab es den „Montagsfestball“ im Gürzenich. Bei den Sitzungen handelt es sich um laufende Rede und Widerrede aus der „Bütt“ (ursprünglich Narrenstuhl) Mit der „Bütt“ wird dem Kölner ein öffentliches Rednerpult für alles was er schon immer los werden wollte, garantiert ohne Rechtsverfolgung, bereitgestellt. So war es wohl einmal gedacht. Heute werden zur Erlangung eines garantierten Veranstaltungserfolges in der Regel vor geprüfte, Büttenredner eingeladen die mehrfach bei verschiedenen Veranstaltungen am gleichen Abend und in der gesamten „Session“ mit derselben Rede auftreten. Diejenigen Bewohner von Köln deren Humor weniger Unterordnung aushält persiflieren Ihrerseits den Kölner Karneval in dieser Zeit mit diversen sogenannten Stunksitzungen. Die Karnevalssession gipfelt drei Tage vor Aschermittwoch dann im Rosenmontags(um)zug. Jede mittlere und größere Karnevalsgesellschaft die Mitglied im “Festkomitee Kölner Karneval“ ist, trägt je nach finanziellem oder intellektuellem Vermögen einen Festwagen mit Besatzung dazu bei. Karnevalsgesellschaften die sich von historischen Militäreinheiten ableiten treten in aufwendigen Uniformen und zum Teil auch beritten auf. Kleinere Gesellschaften oder Musikkapellen sind sozusagen dann die Fußtruppen. Ein Teil der größeren Motivwagen im Rosenmontagszug tragen lustig oder peinlich nachgestellte Ereignisse oder bekannte Personen die Im letzten Jahr den besonderen Zorn oder den besonderen Beifall der Kölner gefunden hatten. Da am Rosenmontag sich die ganze Welt, soweit diese in Köln hinein passt, eingefunden hat setzen sich die Telnehmer des Rosenmontagszuges mangels richtiger Munition, heftig mit Kammellen (Süßwaren) zur Wehr. Die rechts und links des Zuges versammelten großen und kleinen Zuschauer bemühen sich verzweifelt diese Munition einzusammeln um ihren Jahresbedarf zu decken. Dabei wird in Kauf genommen von einem der höheren Wagen mit größeren Gebinden evtl. schmerzhaft getroffen zu werden. Der Aschermittwoch macht dem Treiben dann bis November wieder ein Ende.

Der „Kölner Dom“, ist seit 1996 ein Name auf der Unesco - Welterbe Liste, und verbunden mit einer ganz besonderen Geschichte Kölner Generationen. Am 27. September 873 wurde durch Erzbischof Hildebold der „Alte Dom“ oder „Hildebold-Dom“ mit seinen beiden Querhäusern, die sich durch ein Langhaus verbanden, als unmittelbarer Vorgängerbau des heutigen Domes geweiht. Diese Bauform katholischer Kirchen fand in dieser Zeit im europäischen Raum weite Verbreitung. Der Dom ist heute die „Hohe Domkirche Sankt Petrus“ als Kathedrale des Erzbistums Köln. Der damalige Kaiser Friedrich I. machte seinem Reichskanzler, dem Erzbischof Rainald von Dassel, die Reliquien der „Heiligen Drei Könige“ aus eigener Kriegsbeute zum Geschenk, die dieser dann am 23.Juli 1164 aus Mailand nach Köln brachte.
Dieser hoch willkommene Zugang veranlasste das Domkapitel um 1220 zum Planungsbeginn eines Dom-Neubaues wofür der Dombaumeisters Gerhard von Rile gewonnen werden konnte, der dann bereits am 15. August 1248 zum ersten Spatenstich ansetzte. Dieser entlehnte Teile seine Planung an jene der dreischiffigen Kathedrale von Amiens, die er dann fünfschiffig erweiterte. Der Drachenfels, einer jener sieben Berge jenseits des Rheines wurde als Bausteinlieferant ausgemacht. Bis in Gewölbehöhe war 1265 der Kapellenkranz aufgebaut und 1277 weihte, der später am 16. Dezember 1931 von Papst Pius XI. heiliggesprochene Albertus Magnus, die Domsakristei. Am Ende des dreizehnten Jahrhunderts wurde vom zeitgenössischen Dombaumeister Arnold ein Plan für die Westfassade, der sogenannte „Fassadenriss F“ ca. 1,66 x 4,00 m entwickelt, der dann nicht mehr aufzufinden war. Erst 1814 wurde eine Hälfte in Darmstadt und 1816 die andere Hälfte in Paris wiedergefunden. Im Anfang des 14. Jahrhunderts bis etwa 1311 wurde der Oberchor mit etwa 17 Meter hohen Fenstern ausgerüstet. Die 48 ca.1,25 m hohen Königsfiguren stellen je zur Hälfte die Ältesten der Apokalypse und die Bartlosen Könige von Juda dar. Im Übrigen sind im Achsfenster die „Heiligen Drei Könige“ bei der Huldigung der Gottesmutter dargestellt. Am 27.September 1322 wurde der Chor geweiht und gleichzeitig die Reliquien der „Heiligen Drei Könige“ hier her überführt und drei bereits früher im Hildebold Dom beigesetzte Erzbischöfe in den Chor umgebettet. Der italienischer Dichter und Geschichtsschreiber Francesco Petrarca besuchte 1333 den Bau wo mittlerweile die Fundamente für die südlichen Seitenschiffe des Langhauses ausgehoben waren und war von dessen Schönheit angetan. Die Figurenausstattung des Petersportals erfolgte ca. 1375. Der Baufortschritt bis 1389 ließ es zu, das am 7. Januar 1389 bei Eröffnung der neugegründeten Universität hier eine Messe gelesen werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt war der 1412 verstorbene Andreas von Everdingen, Dombaumeister. In der Zeit des Dombaumeisters Nikolaus van Bueren (1380–1445), hat 1410 der Südturm die Höhe des zweiten Geschosses erreicht und so wurde 1418 am hölzernen Glockenstuhl nebenan als erste Glocke, die Dreikönigen-Glocke aufgehängt. Um 1437 konnten die Glocken 11500 kg und 5200 kg im nunmehr 59 Meter hohen Südturm
eingehängt werden. Danach zum Ende des 15. Jahrhunderts kamen die Bauarbeiten vorerst zum Erliegen. Der letzte Dombaumeister, Johann Kuene van Franckenberg, fand zuletzt 1491 Erwähnung.
Anfang des 16. Jahrhunderts gab es noch die Grundsteinlegung des Nordturmes. Ferdinand I., Bruder Kaiser Karls V. wurde am 15. Januar 1531 im Dom zum deutschen König gewählt. Knapp 250 Jahre später im November 1796 machten Napoleons Truppen einen Pferdestall mit Lagerhalle daraus.
Der, im Oktober 1794, vor Napoleons Truppen nach Westfalen, ausgelagerte Dreikönigschrein konnte am 4.Januar 1804 wieder zurückkehren. Der unfertige Kölner Dom mit seinem durch Treträder angetriebenem Baukran auf dem unvollendeten Südturm war nunmehr über 300 Jahre das Wahrzeichen Kölns und nährte mittlerweile den Kölner Gedanken, das dessen Fertigstellung mindestens den Weltuntergang voraussetze. Joseph Görres neben Sulpiz Boisserée und August Reichensperger einer der Initiatoren bei der Gründung des Zentral-Dombau-Vereins zu Köln, forderte am 20 November 1814 im „Rheinischen Merkur“ energisch den Weiterbau des Domes. Nachdem 1814 bzw. 1816 auch noch der Plan für sie Westfassade aus dem dreizehnten Jahrhundert wieder aufgetaucht ist, nämlich der „Fassadenriss F“ des Dombaumeisters Arnold, wurde am 4.September 1842 der Grundstein für den Weiterbau von dem preußisch-protestantischen Friedrich Wilhelm IV, und dem Erzbischof Johannes von Geissel in der Form gelegt, das man den Stein, auf den noch unvollendeten Südturm hochzog und dort einmauerte. Der zuvor gegründete Zentral-Dombau-Verein zu Köln, als Spendensammler sowie die Preußische Staatskasse befanden sich für die Finanzierung zuständig. Die Dombauhütte wurde wieder eingerichtet und begann1823 mit ersten Restaurierungsarbeiten. Ernst Friedrich Zwirner wurde von 1833 bis 1861 erster neuer Dombaumeister. Durch ihn wurden die Pläne zur Fertigstellung des Domes zusammen mit Karl Friedrich Schinkel, Sulpiz Boisserée und König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen entworfen. Am 16. August 1848 wurde die sechshundertjährige Wiederkehr des Tages der Grundsteinlegung drei Tage lang gefeiert. Mit einem Festakt wurde die Beendigung des Dombaus am 15. Oktober 1880 begangen.