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Wuppertal und seine Geschichten:
Wuppertal hat keine sehr lange Geschichte aber dafür hat Wuppertal viele lange Vorgeschichten.

Wuppertal – Barmen.

Mit den Bezirken: Einern, Dreigrenzen, Nächstebreck, Wichlingausen, Wupperfeld, Hatzfeld, Sedansbeg, Rott, Gemarke, Loh, Fingscheid, Kothen, Hesselnbeg, und Lichtplatz.
Diverse germanische Besiedelung in den weitläufigen Wäldern des Wupperbereiches lassen sich bereits seid dem siebten Jahrhundert vermuten. Bis zum neunten Jahrhundert gab es dort Ortsnamen wie „Wichmaringhausen“ (heute Wichlinghausen) Dieses Gebiet wurde durchschnitten durch eine ungenaue Grenzziehung zwischen den Franken und den Sachsen. Im zehnten Jahrhundert gab es einerseits einen Werdener Frohnhof der offenbar dem Kloster Werden (an der Ruhr) zuzurechnen ist und anderseits der Sächsischen Seite deren Grenzanerkennung nicht immer eindeutig war und weiter frühe Ansiedlungen häufig behinderte. In einer Abrechnungsliste des Klosters Werden in ca. 1050 wurde erstmalig der Name „Barmon“ (Barmen) per Urkunde erwähnt. Es kann sein, das damals eine Siedlung bei Hiddinghausen gemeint sein könnte. Das heutige Gebiet Barmen bestand bis zum 13. Jahrhundert aus einer größeren Anzahl von Einzelbesitzungen, sogenannter Güter und Höfe verschiedener Besitzer. Wie zum Beispiel der Abtei Werden, des Grafen Ludwig von Ravensberg (Ravensberger Höfe),die später auf den Grafen von Berg übergingen. Manche dieser Höfe hatten Bezeichnungen die heute noch nachvollziehbar sind wie zum Bespiel „Kimnah“ (Kemna) oder „Ruwendael“ (Rauental).Das damalige Gebiet des heutigen Barmen bestand damals aus einer Ansammlung verstreuter großer und kleinerer Besitztümer ohne gemeinsamer Verbindung. Das Kirchspiel Schwelm im Osten Barmens mit Wichlinghausen, Nächstebreck und Heckinghausen schlugen sich im Anfang des 14. Jahrhunderts die Grafen von Mark zu, was zu länger andauernder politischen Verwicklungen mit den Grafen von Berg, der seit 1244 hier, neben anderen Eigentümern, teilweise Besitzer waren, nach sich zog.. Am Ende des 14. Jahrhunderts erlangten aufgrund ihrer Beteiligung am Sieg bei der Schlacht von Worringen, die bergischen Grafen, die mittlerweile zu Herzögen aufgestiegen waren, Zugriff auf Ländereien an der mittleren Wupper und richteten das Amt Beyenburg unter Einschluss Unterbarmens ein. Hier wurden im 15.Jahrhundert in der „Bauernschaft Barmen“ die 19 steuerpflichtigen Barmer Wohnplätzen mit 40 Vollhöfen und 22 Kotten verwaltet. Etwa 1519 wurde Barmen protestantisch. Der durch die Reformation entstandene dreißigjährige Ktieg verschonte Mitte des 17. Jahrhunderts auch Barmen nicht. Um den Einquartierungsengpässen für die schwedischen Truppen Herr zu werden, hat Barmen mit seinen nunmehr 27 Vollhöfen, zur gerechten Verteilung sein Gebiet in Rotten, mit je einem Rottmeister eingeteilt. Einzelne Rottenbezeichnungen sind noch teilweise gegenwärtig: Dörner Rotte, Hatzfelder Rotte, Wester Rotte, Auer Rotte, Clever Rotte, usw. Die Mitte des heutigen Barmen befand sich im 18. Jahrhundert ein alter Herrenhof. In diesem Bereich wurde 1714 die erste Kirche eingeweiht. Größere Ansiedlungen gab es um diese Zeit auch um die Höfe Rittershausen und Heckinghausen. Anfang des 18. Jahrhundert gab es im Bereich Barmen ca. 2000 Einwohner die sich aufgrund der seit 1527 sicht entwickelnden und jetzt gut laufenden Bleich- und Webebetriebe bis Ende des 18. Jahrhundert noch stark erhöhte. Augrund der entstandenen politischen Verhältnisse wurde von den Franzosen am 3. Februar 1808 Barmen die Stadtrechte verliehen. Bereits im 19. Jahrhundert gehörte Barmen zusammen mit Elberfeld, noch vor Düsseldorf und Köln, industriell zu den fortschrittlichsten Städten Deutschlands. Die Einwohnerzahl stieg bis zum Ende des Jahrhunderts auf fast 50.000 an. Auch nicht zuletzt wegen der Ansiedlung weiterer Branchen wie zum Beispiel das durch Friedrich Bayer und Johann Fiedrich Weskott gegründete und weltbekannt gewordene Chemieunternehmen „Bayer“. Die „Barmer Teppichfabrik Vorwerk & Co.“ begann hier um diese Zeit mit ihrer Geschichte. Der Klavierbauer Ibach konnte hier ebenfalls seine internationale Bedeutung begründen. Nach dem Wiener Kongress wurde Barmen noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert preußisch. Die Einwohnerzahl Barmens betrug 1865 mittlerweile ca. 50.000 und erreichte nach der Eingemeindung der Stadt Langerfeld, gegen den Willen der dortigen Bevölkerung, 1922 den Status einer Großstadt, die sich nunmehr an der Stadtgründung von Wuppertal gleichberechtigt beteiligen konnte.

Wuppertal-Langerfeld
Der Bezirk Langerfeld hat keinen eigenen Stadtteilstatus, da der Ort bereits vor der Stadtbildung dem neuen Stadtteil Barmen angehörte. Dennoch hat Langerfeld eine Geschichte. Als 1304 der Abt von Siegburg die Bauerschaft Langerfeld neu belehnte. wurde die, aus einer Anzahl von Einzelhöfen bestehende Bauerschaft urkundlich genannt. 31 Höfe der Bauerschaft sind in einer Liste von 1486 aufgeführt. Die verschiedenen Besitzer waren die Herren von Volmerstein, der Dom zu Xanten ,das Kloster Beyenburg, die Grafen von der Mark und der Herzog von Berg. Die Bauerschaft Langerfeld gehörte zum Gogericht Schwelm in der Grafschaft Mark. Im Wahrzeichen Langerfelds, der alten lutherische Kirche fand nach einer 20 Jährigen Bauzeit von 1766 bis 1786 mit der Gedächtnisfeier zum Tod Friedrichs des Großen der erste Gottesdienst statt. 1966 wurde zuletzt die Kirche umgebaut.

Wuppertal – Heckinghausen. Mit dem Bezirk: Heidt.
Der Ortsname könnte aus der sächsischen Beherrschung vor dem 10. Jahrhundert durch den altgermanischen Volksstamm der Borchter, als „Haus der Sippe Heckos“ stammen. Seit dem 12. Jahrhundert war Heckinghausen Teil des kölnischen Gerichtsbezirkes Volmarstein und der späteren gleichnamigen Freigrafschaft. Nach der Übernahme Barmens durch die Herzöge von Berg wurde Heckinghausen eine Exklave außerhalb der Grenze der Barmer Bauernschaft. In einer Abrechnung eines Rentmeisters im Amt Beyenburg wird der Name Heckinghausen, zu dem vier Vollhöfe gehörten erstmalig eindeutig aktenkundig. 1816 hatte Heckinghausen 607 Einwohner.

Wuppertal - Beyenburg. Mit den Bezirken: Laaken, Herbinghausen, Spieckern und Frielinghausen.
Im 14. Jahrhundert befand sich hier an einer Wupperbiege eine Verteidigungsanlage die im gleichen Jahrhundert als Schloss Beyenburg, von den damals herrschenden Grafen von Berg als Verwaltungsgebäude für die Bezirke Radevormwald, Lüttringhausen und Schwelm genutzt wurde.
Nachdem Napoleon im Jahre 1808 die Herrschaft über das Großherzogtum Berg, von Pfalzgraf Maximilian IV übernahm, wofür er diesen übrigens zum König von Bayer ernannt hatte, wurde die Verwaltung hier französisch. Nach Napoleons Abzug wurde diese dann preußisch. 1929 wurde Beyenburg nach Wuppertal eingemeindet.

Wuppertal - Ronsdorf.Mit den Bezirken: Holthausen, Erbschlöh und Linde.
Manche Quellen nennen um die Mitte des dreizehnten Jahrunderts den Ursprungsnamen „Rumsdorf“, oder eher wahrscheinlich „Ronsdorp“. Das wenig bekannte Ronsdorf wurde erst erwähnenswert als 1737 Elias Eller mit weiteren ca. 50 Familien seine mystisch-theosophische Sekte "Philadelphische Societät", nach Auseinandersetzungen mit der reformierten Kirche, auf den Hof Ronsdorf (Hofschaft-Erbschloe, verlagerte. Dieser Hof gehörte zum Amt Beyenburg. Diese Sekte fand starken Zulauf aus der näheren und weiteren Umgebung von Düsseldorf bis Köln und hatte auch Mitglieder aus den Niederlanden. Hieraus entstand eine wachsende Einwohnerzahl mit florierende Handelstätigkeit die 1745 die Verleihung der Stadtrechte zur Folge hatte. Die Stahlindustrie rundete später die Entwicklung ab. Nach 1816 gehörte Ronsdorf zum preußischen Landkreis Lennep und wurde 1929 dem neuen Wuppertal angeschlossen.

Wuppertal - Katernberg. Mit dem Bezirken: Obersiebeneick, Dönberg, Uellendahl.
1150 findet sich in den Unterlagen des Klosters Werden die Eigentumsbezeichnung „Caterincberg“
wobei es sich offensichtlich um den Hof Katernberg im Westen des Höhenweges (In den Birken) handelt., wobei der östlich gelegen Hof Katernberg dem Erzstift Köln zu Abgaben verpflichtet war. Es gab hier mehrer Höfe mit dem Namen Katernberg. Da diese Gegend Anfang des 19. Jahrhundert immer noch wenig besiedelt war wurde die gesamte Gemarkung Teil der Oberbürgermeisterei Elberfeld, im Kreis Elberfeld und „Katernberg“ genannt. Später um1932 wurden diese Höfe zur besseren Unterscheidung mit den Namen der Besitzer versehen und dabei der östliche Hof dann mit Lipges Katernberg bezeichnet. Die um 2008 renovierte Gaststätte „Karpathen“ besteht in Katernberg seit 150 Jahren. Dort kehrte der in Wuppertal geborene, Johannes Rau, der von 1999 bis 2004 Ministerpräsident von Nordrhein Westfalen war besonders gern ein, um sich unter anderem, diversen Skatturnieren anzuschließen.

Wuppertal - Cronenberg. Mit den Bezirken: Rutenbeck, Küllenhahn, Hahnerberg, Kohlfurt und Sudberg.

Der 1176 in den Besitz der Grafen von Berg gelangte Hof Cronenberg wurde um 1050 als „Cronberga)
erwähnt und im 13. Jahrhundert als „Croynberghe“ ausgegeben, was wohl mit “Krähenberg“ zu übersetzen ist. Seitdem hat sich Cronenberg für das bergische Kleineisengewerbe zu einem zentralen Ort entwickelt und wurde1808 nach der französischen Verwaltung eine Gemeinde. 1827 konnte sich Cronenberg mit seinen 1.500 Einwohnern Stadtgemeinde nennen. 1929 wurde Cronenberg gegen den Willen der Einwohnermehrheit ins neue Wuppertal eingemeindet.

Wuppertal - Elberfeld. Mit den Bezirken: Oserbaum, Nordstadt, Luisenviertel, Südstadt, Saurenhaus. Varresbeck, Brill, Nützenberg, Arrenberg, Westende, Zooviertel und Sonnborn.
Der Name „Elberfeld“ stammt nicht wie romantische Märchenerzähler glauben machen wollen von einer Geschichte die mit einem Elbenfeld endete sondern ganz profan aus einer alten deutschen Wortentwicklung „Älv“ für Fluss und „feld“ für einen Platz oder ein Gelände. Es ist davon auszugehen das sich bereits im 7. Jahrhundert vereinzelte Kleinansiedlungen hier in weiten Wäldern versteckten. Trotz des nicht besonderen Reichtums dieser Gegend drängte im 9.Jahrhundert das Fränkische Reich die hier angrenzenden Sachsen zurück und machte sich hier zum dominierenden Landesherrn. Zur Machtfixierung wurden nach dem Willen Karls des Großen im Bereich des heutigen Elberfeld eine Reihe sogenannter befestigter fränkischer Herrenhöfe angelegt, wobei man annehmen kann das einer dieser Höfe die Fliehburg (Mit Wällen umgebene Verteidigungsanlage) Elberfeld war, die ab 955 dem Erzbischof von Köln als sichere Rast- und Versorgungsstation seines Wegenetzes diente. Als eine der Dankeskirchen für die Siege gegen die Ungarn stifteten die Ottonen um die 2. Jahrtausendwende auch die erste dem Schutzheiligen St, Laurentius geweihte Kirche in Elberfeld, deren erste schriftliche Überlieferung erst aus 1371 bekannt ist. Ab 1444 durfte man dann auf das Ortsschild „Freiheit Elberfeld“ schreiben um diese Bezeichnung in der Mitte des 16.Jahrhunderts gegen „Stadt Elberfeld auszutauschen. Die Stadt konnte sich damit angemessen politisch verwalten erhielt aber erst Anfang des 17.Jahrhunderts seine offiziell politischen Stadtprivilegien. Dies hat aber, die von den vereinigten Herzogtümern 1527 zugesprochenen, wirtschaftlichen Bevorzugungen für die Textilherstellung und den Handel damit, für die beiden Städte Elberfeld und Barmen nicht gemindert. Offiziell hieß dieses Recht „Garnnahrung“ das die wirtschaftliche Entwicklung im Tal der Wupper lange Zeit beförderte.Die Eberfelder Bürger hatten trotzdem nicht immer leicht. 1536 fackelte Die Burg ab, 1631 machte die Pest einen Besuch und 1536 brannte das Zentrum, zusammen mit dem Rathaus komplett nieder. Ende des 16.Jahrhunderts waren dann, nicht zuletzt mit Hilfe des Landesherren, die Werkstätten und auch alles andere wieder aufgebaut. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts Elberfeld, wie die meisten Orte in Deutschland. vorübergehend französisch und Elberfeld ein Arronissement im Kanton Elberfeld, Ab 1815 war es wieder der preußische Landkreis Elberfeld mit Elberfeld, Barmen und ab1820 mit den Orten aus dem angrenzenden Landkreis Mettmann. Elberfeld wurde hierfür als sogenante Oberbürgemeisterei bestimmt. Eine der ersten Dampf betriebenen Eisenbahnen in Deutschland,von Düsseldorf nach Elberfeld 1841 eröffnet. Ende des 19. Jahrhunderts betrug die Einwohnerzahl in Elberfeld ca. 100.000.

Wuppertal - Vohwinkel.Mit den Bezirken: Kirchenfeld, Dornap, Hahnenfurth, Schöller, Lüntenbeck, Tesche und Bremkamp.
In einem Schriftstück des Stiftes Gerresheim hat man 1312 von dem Wort „vouinkel“ errstmalig Gebrauch gemacht. Es handelte sich dabei offenbar um einen Verkauf des Gutes Vowynkele an das Kloster Gräfrath, in der Nähe von Cronenberg. Es wird jedoch bezweifelt das diese Erwähnung überhaupt das heutige Vohwinkel meint. Eine ältere und sichere aktenkundige Erwähnung Vohwinkels ist bisher nicht bekannt. Das ursprüngliche Vohwinkel bestand aus mehreren Höfen die der Oberhof Lüntenbeck dominierte. Vor allem durch den Wege- und Straßenausbau im 19. Jahrundert in diesem Gebiet und auch durch die in diesem Zeitraum erbauten Eisenbahnstrecken setzte wirtschaftliche Prospiration ein. Es siedelten sich Rasthöfe für Fuhr- und Kaufleute an, die den Aufschwung förderten. Nachdem 1888 Sonnborn politisch aufgelöst wurde entstand Wuppertal-Vohwinkel als eine eigenständige Landgemeinde „Vohwinkel“. Das Stadtrecht für Vohwinkel gab es dann 1921 kurz vor der Entstehung Wuppertals.

Die Schwebebahn.
Am 1.März 1901 wurde die heutige Wuppertaler Schwebebahn eröffnet. Damit begann sich das „Tal der Wupper“ zu einem „Wupper - Tal“ zu verwandeln. Der Kölner Konstrukteur und Fabrikant Eugen Langen hatte in den Jahren 1880/90 auf Grund eines 1824 gescheiterten Experimentes mit einer Transport Hängebahn der Fa. Harkort in Elberfeld, diese Idee nochmals aufgenommen. Nachdem er den Städten Barmen, Elberfeld und Vohwinkel angeboten hatte, deren komplizierte Verkehrsprobleme durch das Tal der Wupper mit einer Hängebahn für den Personenverkehr lösen zu wollen, erwarb er sich wegen seiner technischen Kompetenz, allgemeine Anerkennung und das Vertrauen dieser Städte. Langen erhielt zusammen mit einer Anzahl bekannter Subunternehmern den Auftrag. Er nannte sein Produkt „Schwebebahn“
Das heutige Wuppertal hat damit bereits vor seiner Geburt, sein weltweites Wahrzeichen erhalten. Am 25.Januar 1930 also 29 Jahre später, wurde aus dem Tal der Wupper, um keine seiner vielen Gemeinden zu bevorzugen oder zu benachteiligen und aller Kritik aus dem Wege zu gehen, der gemeinsame neue und naheliegende Name „Wuppertal“ aus der Taufe gehoben. Wuppertal war ab jetzt die kreisfreie Stadt Wuppertal. Die Namensgebung ergab sich 1930 aus der Vereinigung der damals noch selbständigen heutigen Stadtteile, Wuppertal Elberfeld, Wuppertal Barmen, Wuppertal Cronenberg, Wuppertal Ronsdorf, und Wuppertal Vohwinkel, zusammen mit ihren, eigenen bereits früher eingemeindeten, Ortsteilen. In der Zeit danach, bis zum zweiten Weltkrieg musste Wuppertal, da eine große Anzahl der Einwohner von Wuppertal sich keineswegs anpassen wollten, erhebliche politische Übergriffe, wie zum Beispiel die Bücherverbrennungen und KZ Einweisungen Wuppertaler Bürger , hinnehmen. Die Bombenschäden in Wuppertal waren zwar geringer als in anderen deutschen Städten, dennoch blieb Wuppertal nicht verschont. Zwei schwere Angriffe überstand Wuppertal mit eine großen Anzahl von Toten. Eine amerikanische Infanteriedivision übernahm Wuppertal ohne nennenswerte Verteidigung am 16.4.1945. Wuppertal gehörte dann später zur Britischen Besatzungszone. Die zerstörte Stadtmitte von Wuppertal - Elberfeld und auch von Wuppertal - Barmen wurde nicht mehr original wieder aufgebaut sondern im Interesse eines zügigen, individuellen Verkehrsflusses von Wuppertal Vohwinkel bis Wuppertal Barmen umgeplant und neugebaut. Nicht alle Bewohner von Wuppertal Elberfeld oder Wuppertal Barmen, waren von diesem Verfahren angetan. Das die Schwebebahn nach anfänglichen Abrissgedanken wegen der dortigen schweren Schäden, nun doch wieder voll instand gesetzt worden ist, hat manchen Bewohner in Wuppertal dann wieder mit der Stadtverwaltung in Wuppertal versöhnt. Auch der 1891 begründete Zoo Wuppertal wurde nach dem Krieg wieder hergestellt. Der Zoo Wuppertal steht mit seinen 5000 Tieren an dritter Stelle in Deutschland. In 2006 hat die ganze Stadt Wuppertal dessen 125 jähriges Bestehen mitgefeiert. Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Wuppertal hat sich bis zum Strukturwandel in den 1980er Jahren mit Hilfe der alteingesessenen Textilindustrie gut behauptet. Danach konnte die übrig gebliebene Werkzeugfertigung ein wirtschaftliches Auskommen der Stadt Wuppertal nicht mehr gewährleisten. Wie auch alle ähnlich gelagerten Städte des Bergischen Landes musste auch Wuppertal lange auf Strukturwandelförderung durch das Land Nordrheinwestfalen warten.----- Dafür verlieh die Bundesregierung dann am 23. September 2008 der Stadt Wuppertal den Titel „Ort der Vielfalt“.